die-satzung


Gründung des Vereins

 

„Freunde des gepflegten Weissbiers“

 

Grundsatz

In der Tradition unserer Väter wollen wir der commerziellen Überschwemmung der Alcopops vehement entgegen treten, indem wir das bayerische Grundnahrungsmittel pflegen, ehren und ihn traditionell huldigen. Die Würde des Weissbiers ist unantastbar. Sie zu pflegen und zu ehren ist Aufgabe jedes einzelnen Kameraden.

Es lebe das Weissbier!

 

Der Brauchtumsabend

Einmal im Monat, jeden 2.Freitag, ist die Durchführung eines Brauchtumsabends. Jeweils in der häuslichen Einrichtung eines Kameraden, selbstverständlich mit entsprechender Brauchtumsausrüstung.

 

 

Der Trinkspruch

Was trinket mir???             Weissbier!!!

Was trinket mir???             Weissbier!!!

     Weissbier???                        Trinket mir???

 

Die Kameradschaftsabgabe

Je Kamerad und Weissbier 2,50 € pro Brauchtumsabend in die Kameradschaftskasse.

 

Die Strafe

Unendschuldigtes Fernbleiben am Brauchtumsabend kostet 3 Weissbier (7,50 €),

entschuldigtes Fernbleiben am Brauchtumsabend 2 Weissbier (5,00 €)

 

Die Vorstandschaft

Der Vorstand wird durch den „Alten“ (Eichel-Ober) bestimmt, der Kassierer durch den „Blauen“ (Laub-Ober), der Schriftführer durch den „Roten“ (Herz-Ober), der 1.Beisitzer durch den „Schell-Ober und der 2.Beisitzer durch den „Eichel-Unter“.

Die Entlastung & Neuwahl der Vorstandschaft

Die Vorstandschaft regiert 1 Kalenderjahr. Am letzten Brauchtumsabend des laufenden Jahres wird neu gewählt.

 

Die Kameradenaufnahme

Dies muss einstimmig durch die komplette Vorstandschaft beschlossen werden. Der Neukamerad, falls seine Bitte um Einlass erhört wird, richtet voller Ehr, den nächsten Brauchtumsabend zum Pflegen des Weissbiers aus.

 

Die Weissbierpops

Unser Grundnahrungsmittel mit anderen Getränken zu mischen wird unter Strafe gestellt. Die Ausnahme ist ganz klar definiert: Der „Russ“ wird akzeptiert !!

 

Gönner, Gleichgesinnte & Sponsoren

Getränkespenden in Weissbierform, Sachspenden im Sinne der Satzung sowie Geldspenden zur Brauchtumsförderung werden selbstverständlich akzeptiert.

 

Die Reinheit unseres Grundnahrungsmittels

Höchste Priorität hat die Brauart nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516.

Andere, uns fremde Braukunst werden nicht akzeptiert.

 

Die außerplanmäßigen Aktivitäten im Kameradschaftsdasein

An Geburtstagen, Vaterschaften, Eheschließungen und Scheidungen wird kein Kamerad der Tür verwiesen. Unser Grundnahrungsmittel muss auch außerplanmäßig jederzeit zur Verfügung stehen.

 

Das Weibsvolk

Es kann sich nie den Status eines Kameraden erwerben. Als Brauchtumspfleger sind die Weiber jedoch willkomen.

 

Woringen, am Freitag, den 13.Februar 2004